Bußgelder für Fußgänger, die auf ihr Handy schauen?

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Du gehst auf der Straße und siehst jemanden, der beim Gehen auf sein Smartphone schaut und auf nichts anderes achtet? Das ist besonders beim Überqueren der Straße gefährlich. Die Spanier haben nun endgültig genug davon. Über 83 Prozent der Bevölkerung sind der Meinung, dass Fußgänger, die mit der Nase im Handy die Straße überqueren, einfach eine Geldstrafe verdienen. Sie sehen dieses Verhalten als ernsthafte Gefahr für die Sicherheit auf der Straße an und fordern nun entschlossenes Handeln von der Regierung.

Die Zahlen lügen nicht: Die Zahl der Unfälle mit Fußgängern steigt stark an. Das Smartphone zieht die gesamte Aufmerksamkeit auf sich. Vor allem in der belebten Stadt geht oft etwas schief. Menschen treten einfach auf die Fahrbahn, ohne aufzublicken. Sie nehmen nichts mehr von der Welt um sich herum wahr.

Die meisten Menschen halten das Schreiben von Nachrichten beim Gehen für genauso schlimm wie das Überqueren einer roten Ampel. Das Risiko ist genau dasselbe. Deshalb fordern sie klare Regeln. Bußgelder müssen endlich gegen diese hartnäckige Bildschirmabhängigkeit im Straßenverkehr vorgehen.

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Spanien hat zwar technisch gesehen Vorschriften gegen gefährliches Verhalten im Straßenverkehr, aber Polizisten kontrollieren Fußgänger fast nie. Das muss sich ändern. Der Ruf nach einem ebenso strengen Vorgehen wie bei Autofahrern wird auf den Straßen immer lauter.

Experten warnen schon seit Jahren: Ablenkung tötet. Sicherheit auf der Straße ist eine gemeinsame Aufgabe. Nicht nur der Autofahrer muss aufpassen. Du als Fußgänger hast dieselbe Pflicht – für dich selbst und für alle anderen.

Die Menschen wünschen sich heute häufiger Kampagnen, die die Risiken schonungslos aufzeigen. Vor allem junge Menschen sind an ihren Bildschirmen kleben. Diese Gruppe muss wirklich wachgerüttelt werden, was die Folgen dieser einen Sekunde Unaufmerksamkeit angeht.

An verschiedenen Orten in Spanien sieht man jetzt spezielle Leuchtstreifen in den Gehwegplatten. Diese sogenannten „Zombie-Lichter“ leuchten an Fußgängerüberwegen rot oder grün. Schauen Sie nach unten auf Ihren Bildschirm? Dann sehen Sie das helle Leuchten auf dem Boden trotzdem noch. Es ist ein cleverer Trick, um Unfälle zu verhindern.

Die Diskussion wird vorerst weiter hochkochen. Da eine überwältigende Mehrheit harte Strafen befürwortet, wird sich zweifellos etwas ändern. Das Verhalten der Fußgänger steht endlich im Fokus.

Quelle: Agenturen